Das grundlegende Funktionsprinzip eines Mikro-Luftdruckschalters ist relativ einfach. Ein Druckschalter besteht typischerweise aus einer federbelasteten Membran, die sich bei Druckänderungen bewegt. Diese Membran ist üblicherweise mit einem mechanischen Schalter verbunden, der entweder im Ruhezustand offen (NO) oder im Ruhezustand geschlossen (NC) sein kann.
Ändert sich der Druck im überwachten System, bewegt sich die Membran und betätigt den Schalter. Ist der Schalter normalerweise geöffnet, schließt er sich, sobald ein bestimmter Druck erreicht ist. Ist er normalerweise geschlossen, öffnet er sich, sobald ein bestimmter Druck erreicht ist.
Sobald der Luftmikroschalter aktiviert ist, kann er zur Steuerung verschiedener elektrischer Schaltkreise verwendet werden, beispielsweise zum Ein- und Ausschalten von Pumpen, Ventilatoren oder anderen Geräten. Druckschalter werden häufig in Verbindung mit anderen Sensor- und Steuergeräten eingesetzt, um ein komplettes Steuerungssystem für eine bestimmte Anwendung zu realisieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Funktionsprinzip eines Druckschalters auf der Bewegung einer Membran beruht, die bei Druckänderungen einen mechanischen Schalter betätigt. Dieser Schalter kann zur Steuerung verschiedener elektrischer Schaltungen eingesetzt werden und ist je nach Anwendung entweder im Ruhezustand geöffnet oder geschlossen.
Wenn der Zündschalter des Wandheizkessels eingeschaltet ist, startet der Ventilator und erzeugt einen Unterdruck im Brennraum. Der Luftdruckschalter aktiviert die Wasserpumpe, der Wasserdurchflussschalter steuert den Hochspannungsauslöser an. Nach dessen Aktivierung erhält das Gasproportionalventil ein weiteres Signal und wird entsprechend angesteuert. Als Detektionselemente dienen Luftdruckschalter der Serie GPS100. Sie sind mit dem Gasproportionalventil und dem Abgassensor verriegelt. Das Proportionalventil arbeitet nur bei einem bestimmten Unterdruck im Brennraum. Sobald der Abgassensor fünf Sekunden lang kein Abgas erkennt, schließt der Luftdruckschalter den Gaskanal, um ein Austreten von Gas zu verhindern.